Mesizin+Kunst

Medizin+Kunst Ausgabe 4/2013

Prof. Franz Schilke

Liebe ärztliche Leserinnen und Leser!
In dieser Ausgabe von Medizin+Kunst haben wir gleich drei renommierte Ärzte auf der Titelseite, und ich bin überzeugt, dass Ihnen diese nicht unbekannt sind.
Prof. Rainer Weissenbacher, ein lieber Freund, wollte sich sogar vor 20 Jahren an meinem Verlag beteiligen, und der heute 69-jährige Gynäkologe startet nach seiner Universitätslaufbahn an der LMU noch einmal durch – mit eigener Praxis im Herzen von München.
Prof. Johannes Ring, Ordinarius für Dermatologie an der TU in München, wird zum Jahreswechsel emeritiert und ist ebenfalls noch voller Tatendrang. Wir werden von ihm auch in Zukunft noch sehr viel sehen und hören – als Arzt oder Autor. Selten erlebt man, dass Mediziner sich unmittelbar nach Promotion und Approbation allein der Kunst verschreiben.
Josef Alexander Henselmann gelang dies sehr erfolgreich, und der Münchner Bildhauer stellt heute weltweit seine exzellenten Exponate aus, die nicht nur zahlreiche Bewunderer finden, sondern auch gekauft werden.
Wenn wir nicht seit vielen Jahren Prof. Plewig und Prof. Ehlers zu unseren Autoren zählen könnten, wäre Medizin+Kunst um einiges ärmer. Ihre hochinteressanten Beiträge, dieses Mal über den Chirurgen und Dermatologen Sir Jonathan Hutchinson respektive Ehlers’ einwöchigen Aufenthalt im Benediktiner-Kloster des Vatikans, bereichern die aktuelle Ausgabe im Besonderen.
Gleiches gilt für meinen lieben Freund Prof. Hans-Jürgen Möller. Er hält – wie gewohnt brillant - die Laudatio auf den scheidenden ärztlichen Direktor des Inn-Salzach-Klinikums, Prof. Gerd Laux.
Auch wenn man ihn erstlinig als Playboy aus den Gesellschaftsmedien kennt, war ihm doch die künstlerische Fotografie außerordentlich wichtig. Zeige Ihnen deshalb gerne meine Sammlung herausragender fotografischer Arbeiten, geschaffen von Gunter Sachs, die in ihrer Virtuosität für sich selbst sprechen und ihn als bedeutenden Kunstschaffenden präsentieren.
Kann Ihnen hier natürlich nur einen Querschnitt dieser Ausgabe vorstellen, um Sie neugierig zu machen auf das, was das aktuelle Journal beinhaltet. Wünsche Ihnen deshalb – wie stets an dieser Stelle – viel Vergnügen und zahlreiche Anregungen bei der Lektüre von Medizin+Kunst.

Ihr
Prof. Franz Schilke
Herausgeber

Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Ernst Rainer Weissenbacher

Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Ernst Rainer Weissenbacher

In einem Alter, in dem sich die meisten seiner ärztlichen Kollegen längst im Ruhestand befinden, ging der ehemalige Münchner Extraordinarius für Gynäkologie an der LMU noch einmal voll ins unternehmerische Risiko und eröffnete am 4. März 2013 seine Praxis „Premium Medizin“ im Herzen von München. Dem nicht genug, wurde er einen Tag später Vater einer Tochter und zeigt damit, dass er durchaus bereit ist, großen Herausforderungen auf allen Ebenen zu begegnen.

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Arezoo Weissenbacher

Arezoo Weissenbacher

Selbstverwirklichung gerade in der Kunst verhilft nicht nur zu einer neuen Lebenseinstellung, um – darauf aufbauend – Zweifel und Ängste zu verarbeiten, sondern zeigt uns auch Wege der Veränderung, hin zu anderen interessanten Aufgaben, die es in der Folge zu bewältigen gilt. Arezoo Weissenbacher hat sich der Malerei zugewandt, und ihre eindrucksvollen Bilder offenbaren tiefgreifende Einschnitte in ihrem Leben, die sie in der Kunst zu bewältigen sucht.

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Prof. Dr. Josef Alexander Henselmann

Prof. Dr. Josef Alexander Henselmann

Der studierte Arzt blieb trotz Promotion und Approbation in der Medizin der Kunst treu. Anstelle einer Karriere als Arzt bevorzugte er den wesentlich schwierigeren Weg in der Kunst, den er für sich persönlich als wichtiger erachtete. Heute zählt der 50-jährige Bildhauer Josef Alexander Henselmann zu den bedeutendsten Vertretern seines Faches - mit internationaler Präsenz in den renommiertesten Ausstellungen, hält Vorlesungen und Vorträge zur Bildhauerei und kann von seiner Arbeit mit der 6-köpfigen Familie sehr gut leben. Auch dies ein nicht zu unterschätzendes Zeugnis dafür, dass er sich damals richtig entschieden hat.

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Prof. Dr. med. Johannes Ring

Prof. Dr. med. Johannes Ring

Er gehört in der Dermatologie zu den wichtigsten Allergologen, der – weltweit gut vernetzt – als Ordinarius für Dermatologie an der TU in München die Nachfolge des renommierten Prof. Borelli antrat und heute selbst vor seiner Emeritierung steht. Die Zeit verging auch für Johannes Ring im Flug, und seine international beliebten Allergologie-Tage in München waren in der Dermatologie große Ereignisse, die es sich in vielerlei Hinsicht zu besuchen lohnte. Wir wollen Johannes Ring in Medizin+Kunst mit einer Laudatio ehren, weil er nicht nur die Medizin, sondern auch die Kunst bereicherte.

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Dr. phil. Johannes Ring

Dr. phil. Johannes Ring

In einem profunden Artikel schreibt seine Ehefrau, Prof. Dr. Heidrun Behrendt-Ring, über die künstlerischen Aktivitäten ihres Mannes, der sich mit seinen kreativen Inszenierungen, speziell in der Dermatologie, einen zusätzlichen Namen machte. Noch heute spricht man über diese großartigen Veranstaltungen, an denen meist die gesamte Klinik aktiv teilnahm und dafür wochenlang probte.

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Gunter Sachs

Gunter Sachs

Auch wenn ihn die meisten Bundesbürger nur als ehemaligen Playboy aus den Medien kennen und zahlreiche Retrospektiven nach seinem Tod in 2011 ihn speziell als bedeutenden Sammler zeitgenössischer Kunst zeigen, zählt er trotz dieser seine Person überlagernden Erkenntnisse zu den wichtigsten Fotografen seiner Zeit, der mit perfekt inszenierten Darstellungen sich selbst in der Kunst nachhaltig verwirklichen konnte

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Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Laux

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Laux

Als engagierten Kämpfer für eine hochkarätige moderne Versorgungspsychiatrie und leidenschaftlichen Lehrer in der psychiatrischen Fort- und Weiterbildung bezeichnet Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller in seiner Laudatio den scheidenden Ärztlichen Direktor des Inn-Salzach-Klinikums, Gerd Laux, der am 1. Dezember 2013 mit 65 Jahren – viel zu früh – in Pension geht.

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Sir Jonathan Hutchinson

Sir Jonathan Hutchinson

Prof. Gerd Plewig stellt uns mit dem Chirurgen und Dermatologen Sir Jonathan Hutchinson erneut einen herausragenden Vertreter epochaler Folio-Format Atlanten vor. Das mit 49 Tafeln bestückte Werk ist heute in seiner kompletten Gesamtheit nur außerordentlich selten zu finden, weil die Tafeln einzeln und daher ungebunden erschienen und deshalb im Laufe der Zeit - in alle Winde verstreut – bedauerlicherweise verloren gingen.

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Tage, Gespräche und Gedanken
im Kloster Sant’ Anselmo in Rom

Prof. Dr. iur. Dr. med. Alexander P. F. Ehlers

Wie Prof. Alexander Ehlers das klösterliche Leben im Zentrum der Katholischen Kirche, dem Vatikan, kennen lernte, erfährt man sehr eindrucksvoll in seinem Bericht über das Kloster Sant’ Anselmo und den Abtprimas der Benediktiner, Notker Wolf, basierend auf Ehlers’ Erfahrungen in Form von Exerzitien im Herzen von Rom. Auch zur Nachahmung für interessierte Leser zu empfehlen!

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Alexander Maria Schilke

Alexander Maria Schilke

In einem unsanierten denkmalgeschützten Gebäudekomplex im sächsischen Oberschöna, nahe Freiberg, ließ Alexander Maria Schilke die seit vielen Jahren von ihm gestalteten Ausgaben unseres Ärztemagazins Medizin+Kunst in Form einer Innenskulptur zu Wort kommen, um Besucher des ursprünglich geplanten Akademiegebäudes zu einer kreativen Spurensuche einzuladen sowie den ausgemusterten Exemplaren eine neue Würde zu verleihen. Gleiches gilt für den ruinösen Gebäudekomplex, für dessen Renovierung die finanziellen Mittel fehlen.

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Kaspar Damian Hosp

Kaspar Damian Hosp

Prof. Dr. Karl Dietrich Hepp schreibt über Bergphotos aus den Alben seines Vaters, die einen nostalgischen Reiz auf ihn ausüben und die er mit Pinselzeichnungen unter dem oben genannten Künstlernamen übermalte. Dazu verwendete er verschiedene Tuschen, japanische Pinsel und handgeschöpftes Papier. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

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Walter Horst Priebst

Walter Horst Priebst 

Der mexikanischen Kultur stand der aus Sachsen stammende Kunstschaffende Walter Horst Priebst ein Leben lang sehr nahe, und der heute von seiner Witwe Traute Annies-Priebst verwaltete Nachlass, im Stil des symbolisch-mythologischen Surrealismus auf Papier und Leinwand, Silber und Emaille, zeigt ihn als großartigen Künstler. Wir stellen ihn erstmals vor.

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Neues und Wichtiges aus der Medizin

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Chris Bleicher - Befreite Göttinnen

 

Unter dem Motto von Chris Bleicher, einer in München lebenden Kunstschaffenden „Frauen wacht auf und kämpft friedlich für eure Freiheit“ fand im Bonner Frauenmuseum unter der Leitung von Marianne Pitzen diese Ausstellung statt, an der sich bundesweit 8 Institutionen und 80 Künstlerinnen beteiligten.

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Medizin + Kunst 4/2013

Medizin+Kunst 2013 

Auch dieses Jahr stellen wir Ihnen wieder die gesamte Ausgabe 4/2012 als PDF zur Verfügung.

Zur Gesamtausgabe: Als PDF (3.598 KB)